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In 125 Jahren wandelte sich das Familienunternehmen Vorwerk von der kleinen Teppichfabrik zur international aufgestellten Unternehmensgruppe. Der Erfolg ist vor allem drei Dingen zu verdanken: unternehmerischem Mut, innovativen Ideen und der konsequenten Nähe zum Menschen.
Wuppertal, 6. Mai 2008 – Mit einer Teppichweberei fing alles an: Als Carl Vorwerk im Jahr 1883 die „Barmer Teppichfabrik Vorwerk & Co“ gründet, legt er den Grundstein für die heutige Weltmarke. Schon damals zeigt der Vorwerk Gründer eine Eigenschaft, die nach ihm alle Generationen an der Spitze der Firma auszeichnen wird: unternehmerischen Mut und die Bereitschaft, neue Ideen umzusetzen und neue Märkte zu erschließen. Hochwertige Teppiche wurden bis dato nur in England hergestellt. Vorwerk setzt der Importware nun ein heimisches Qualitätsprodukt entgegen.
1904 übergibt Carl Vorwerk die Firmenleitung an seinen Schwiegersohn August Mittelsten Scheid, selbst Spross einer seit 1764 aktiven Barmer Unternehmerfamilie. In der Hand seiner Familie ist das Unternehmen bis heute. 1909 wurde „Vorwerk“ als Warenzeichen für Teppiche eingetragen. Zu dieser Zeit war das Unternehmen bereits weit über die Grenzen der Region bekannt und wuchs rasant: Die Teppichproduktion wurde ausgebaut, neue Gebäude errichtet und eine eigene Maschinenwerkstatt aufgebaut. Auch das Produktspektrum wird kontinuierlich erweitert: Es reicht in dieser Zeit von Auto-Achsen bis hin zu Grammofon-Motoren.
Mit der Erfindung des Radios bricht der Markt für Grammofone zusammen. Eine neue Idee bringt die Rettung: Aus dem Grammofon-Motor wird ein Motor für einen Staubsauger. 1929 stellt der Kobold so etwas wie eine kleine Revolution dar: Ein handliches Gerät – und trotzdem leistungsstark. Doch der Markt ist noch nicht reif für diese Innovation; der Einzelhandel kann die Vorteile des Kobold nicht vermitteln. Und wieder bringt eine revolutionäre Idee die Rettung: die Einführung des Direktvertriebs in Deutschland – der vielleicht wichtigste Meilenstein in der Geschichte des Unternehmens. 1930 von August Mittelsten Scheids Sohn Werner aus den USA mitgebracht, wird diese nah am Menschen orientierte Vertriebsform zum Markenzeichen und Erfolgsgeheimnis des Unternehmens. Heute ist Vorwerk weltweit das drittgrößte Direktvertriebsunternehmen. Und noch eine weitere Weichenstellung ist eng mit dem Kobold verbunden: Mit Folletto, der italienischen Variante des Kobold, gründet Vorwerk 1938 in Italien die erste Auslandsgesellschaft. Im Krieg werden die Produktionsanlagen und das Verwaltungsgebäude in Wuppertal weitgehend zerstört.
Nach dem Krieg beginnt eine neue Phase in der Geschichte des Unternehmens: 1953 übernimmt Dr. Erich Mittelsten Scheid die alleinige Unternehmensleitung und initiiert weit reichende Veränderungen wie die Ausweitung des Produktangebots und die weitere Öffnung für internationale Märkte. 1968 kommt mit der akf bank die erste Dienstleistungsmarke zur Unternehmensgruppe hinzu. Ursprünglich sollte die Bank Kunden die Finanzierung eines Staubsaugers ermöglichen. Aus diesen Anfängen entwickelte sich die akf gruppe jedoch schnell zum erfolgreichen Anbieter von Leistungen rund um Flottenleasing und die Finanzierung mobiler Investitionsgüter.
1969 übergibt Erich Mittelsten Scheid die Unternehmensführung an seinen Neffen Jörg, der Vorwerk von 1969 bis 2005 entscheidend prägt und zur weltweit erfolgreichen Unternehmensgruppe macht. In seine Zeit fallen die Erweiterung des Markenportfolios um die kochende multifunktionale Küchenmaschine Thermomix (1971), das Dienstleistungsunternehmen HECTAS (1974) und das Bügelsystem Feelina (2002). Auch die Internationalisierung wird konsequent vorangetrieben: 1990 gründet Vorwerk die erste Auslandsniederlassung in China, Ländergesellschaften in Osteuropa folgen. Als Teil der Wachstumsstrategie baut Vorwerk die Firmengruppe durch Zukäufe innovativer, erfolgreicher Direktvertriebsunternehmen aus und erschließt mit der Übernahme von Lux Asia Pacific (2001) und JAFRA Cosmetics in Amerika (2004) zugleich weitere attraktive Märkte. Ende 2005 scheidet Dr. Jörg Mittelsten Scheid aus der Unternehmensleitung aus und wechselt als Vorsitzender in den Beirat. So ist er dem Familienunternehmen nach wie vor eng verbunden.
2008 feiert Vorwerk sein 125-jähriges Jubiläum. Die Unternehmensleitung (bestehend aus Achim Schwanitz, Peter Oberegger – beide persönlich haftende Gesellschafter – sowie Wolfgang Bahlmann, Eberhard Pothmann und Jochen Sarrazin) setzt den erfolgreichen Wachstumskurs fort und baut den Direktvertrieb kontinuierlich aus. Die Nähe zum Menschen – sei es als Kunde oder als Fachberater – bleibt das Erfolgsrezept des Familienunternehmens Vorwerk.
Über Vorwerk
Die Vorwerk & Co. KG ist ein im Jahre 1883 gegründetes Familienunternehmen. Sitz der Holding ist in Wuppertal (Deutschland), die Holding-Standorte der Geschäftsbereiche liegen in Wollerau/Schweiz (Geschäftsbereich Kobold, Thermomix, Feelina), Westlake/USA (Geschäftsbereich JAFRA Cosmetics), Singapur (Geschäftsbereich Lux Asia Pacific), Hameln/Deutschland (Teppichwerke) und Wuppertal (Geschäftsbereich akf Bankengruppe, HECTAS Gebäudedienste, Engineering).
An der Spitze der Unternehmensgruppe stehen die persönlich haftenden Gesellschafter Achim Schwanitz und Peter Oberegger, weitere Mitglieder der Unternehmensleitung sind Wolfgang Bahlmann (Human Resources und IT), Eberhard Pothmann (Finanzen) und Jochen Sarrazin (Controlling). Das Kerngeschäft von Vorwerk ist der weltweite Direktvertrieb hochwertiger Produkte. Vorwerk gehört zu den „heimlichen Riesen“. Weltweit sind rund 560.000 Menschen für Vorwerk tätig, davon rund 30.000 als Fachberater im Bereich Haushaltsgeräte und mehr als 500.000 bei JAFRA Cosmetics. Vorwerk erwirtschaftet ein Geschäftsvolumen von mehr als 2,3 Milliarden Euro pro Jahr und ist in über 60 Ländern aktiv.
Bildmaterial und weitere Pressemitteilungen finden Sie im Pressebereich unter www.vorwerk.de.
Abdruck honorarfrei. Belegexemplare erbeten.
Unternehmensgeschichte: Von der Teppichweberei zum weltweit erfolgreichen Unternehmen
In 125 Jahren wandelte sich das Familienunternehmen Vorwerk von der kleinen Teppichfabrik zur international aufgestellten Unternehmensgruppe. Der Erfolg ist vor allem drei Dingen zu verdanken: unternehmerischem Mut, innovativen Ideen und der konsequenten Nähe zum Menschen.
Wuppertal, 6. Mai 2008 – Mit einer Teppichweberei fing alles an: Als Carl Vorwerk im Jahr 1883 die „Barmer Teppichfabrik Vorwerk & Co“ gründet, legt er den Grundstein für die heutige Weltmarke. Schon damals zeigt der Vorwerk Gründer eine Eigenschaft, die nach ihm alle Generationen an der Spitze der Firma auszeichnen wird: unternehmerischen Mut und die Bereitschaft, neue Ideen umzusetzen und neue Märkte zu erschließen. Hochwertige Teppiche wurden bis dato nur in England hergestellt. Vorwerk setzt der Importware nun ein heimisches Qualitätsprodukt entgegen.
1904 übergibt Carl Vorwerk die Firmenleitung an seinen Schwiegersohn August Mittelsten Scheid, selbst Spross einer seit 1764 aktiven Barmer Unternehmerfamilie. In der Hand seiner Familie ist das Unternehmen bis heute. 1909 wurde „Vorwerk“ als Warenzeichen für Teppiche eingetragen. Zu dieser Zeit war das Unternehmen bereits weit über die Grenzen der Region bekannt und wuchs rasant: Die Teppichproduktion wurde ausgebaut, neue Gebäude errichtet und eine eigene Maschinenwerkstatt aufgebaut. Auch das Produktspektrum wird kontinuierlich erweitert: Es reicht in dieser Zeit von Auto-Achsen bis hin zu Grammofon-Motoren.
Mit der Erfindung des Radios bricht der Markt für Grammofone zusammen. Eine neue Idee bringt die Rettung: Aus dem Grammofon-Motor wird ein Motor für einen Staubsauger. 1929 stellt der Kobold so etwas wie eine kleine Revolution dar: Ein handliches Gerät – und trotzdem leistungsstark. Doch der Markt ist noch nicht reif für diese Innovation; der Einzelhandel kann die Vorteile des Kobold nicht vermitteln. Und wieder bringt eine revolutionäre Idee die Rettung: die Einführung des Direktvertriebs in Deutschland – der vielleicht wichtigste Meilenstein in der Geschichte des Unternehmens. 1930 von August Mittelsten Scheids Sohn Werner aus den USA mitgebracht, wird diese nah am Menschen orientierte Vertriebsform zum Markenzeichen und Erfolgsgeheimnis des Unternehmens. Heute ist Vorwerk weltweit das drittgrößte Direktvertriebsunternehmen. Und noch eine weitere Weichenstellung ist eng mit dem Kobold verbunden: Mit Folletto, der italienischen Variante des Kobold, gründet Vorwerk 1938 in Italien die erste Auslandsgesellschaft. Im Krieg werden die Produktionsanlagen und das Verwaltungsgebäude in Wuppertal weitgehend zerstört.
Nach dem Krieg beginnt eine neue Phase in der Geschichte des Unternehmens: 1953 übernimmt Dr. Erich Mittelsten Scheid die alleinige Unternehmensleitung und initiiert weit reichende Veränderungen wie die Ausweitung des Produktangebots und die weitere Öffnung für internationale Märkte. 1968 kommt mit der akf bank die erste Dienstleistungsmarke zur Unternehmensgruppe hinzu. Ursprünglich sollte die Bank Kunden die Finanzierung eines Staubsaugers ermöglichen. Aus diesen Anfängen entwickelte sich die akf gruppe jedoch schnell zum erfolgreichen Anbieter von Leistungen rund um Flottenleasing und die Finanzierung mobiler Investitionsgüter.
1969 übergibt Erich Mittelsten Scheid die Unternehmensführung an seinen Neffen Jörg, der Vorwerk von 1969 bis 2005 entscheidend prägt und zur weltweit erfolgreichen Unternehmensgruppe macht. In seine Zeit fallen die Erweiterung des Markenportfolios um die kochende multifunktionale Küchenmaschine Thermomix (1971), das Dienstleistungsunternehmen HECTAS (1974) und das Bügelsystem Feelina (2002). Auch die Internationalisierung wird konsequent vorangetrieben: 1990 gründet Vorwerk die erste Auslandsniederlassung in China, Ländergesellschaften in Osteuropa folgen. Als Teil der Wachstumsstrategie baut Vorwerk die Firmengruppe durch Zukäufe innovativer, erfolgreicher Direktvertriebsunternehmen aus und erschließt mit der Übernahme von Lux Asia Pacific (2001) und JAFRA Cosmetics in Amerika (2004) zugleich weitere attraktive Märkte. Ende 2005 scheidet Dr. Jörg Mittelsten Scheid aus der Unternehmensleitung aus und wechselt als Vorsitzender in den Beirat. So ist er dem Familienunternehmen nach wie vor eng verbunden.
2008 feiert Vorwerk sein 125-jähriges Jubiläum. Die Unternehmensleitung (bestehend aus Achim Schwanitz, Peter Oberegger – beide persönlich haftende Gesellschafter – sowie Wolfgang Bahlmann, Eberhard Pothmann und Jochen Sarrazin) setzt den erfolgreichen Wachstumskurs fort und baut den Direktvertrieb kontinuierlich aus. Die Nähe zum Menschen – sei es als Kunde oder als Fachberater – bleibt das Erfolgsrezept des Familienunternehmens Vorwerk.
Über Vorwerk
Die Vorwerk & Co. KG ist ein im Jahre 1883 gegründetes Familienunternehmen. Sitz der Holding ist in Wuppertal (Deutschland), die Holding-Standorte der Geschäftsbereiche liegen in Wollerau/Schweiz (Geschäftsbereich Kobold, Thermomix, Feelina), Westlake/USA (Geschäftsbereich JAFRA Cosmetics), Singapur (Geschäftsbereich Lux Asia Pacific), Hameln/Deutschland (Teppichwerke) und Wuppertal (Geschäftsbereich akf Bankengruppe, HECTAS Gebäudedienste, Engineering).
An der Spitze der Unternehmensgruppe stehen die persönlich haftenden Gesellschafter Achim Schwanitz und Peter Oberegger, weitere Mitglieder der Unternehmensleitung sind Wolfgang Bahlmann (Human Resources und IT), Eberhard Pothmann (Finanzen) und Jochen Sarrazin (Controlling). Das Kerngeschäft von Vorwerk ist der weltweite Direktvertrieb hochwertiger Produkte. Vorwerk gehört zu den „heimlichen Riesen“. Weltweit sind rund 560.000 Menschen für Vorwerk tätig, davon rund 30.000 als Fachberater im Bereich Haushaltsgeräte und mehr als 500.000 bei JAFRA Cosmetics. Vorwerk erwirtschaftet ein Geschäftsvolumen von mehr als 2,3 Milliarden Euro pro Jahr und ist in über 60 Ländern aktiv.
Bildmaterial und weitere Pressemitteilungen finden Sie im Pressebereich unter www.vorwerk.de.
Abdruck honorarfrei. Belegexemplare erbeten.



