Er ist gerne da, wo er gebraucht wird – draußen bei seiner Mannschaft. Was er sagt, ist durchdacht und was er anfasst, passt. „Ich weiß ganz genau, was ich will“, sagt der Ulmer Gebietsverkaufsleiter Michael Kutzi, der aufgrund seiner beruflichen Erfolge von Vorwerk einen internen Direktorentitel verliehen bekam. „Zuerst beobachte ich und mache mir mein eigenes Bild. Anschließend treffe ich meine Entscheidung, die dann auf dem Punkt sitzt.“ Die Ulmer Bezirksleiter schätzen seine präzise, strukturierte und gleichzeitig menschliche Art und gehen seinen Weg geschlossen mit.
Der gebürtige Landshuter zog vor 25 Jahren der Liebe wegen nach Oberköllnbach. Mittlerweile ist er seit 24 Jahren glücklich verheiratet. Seit 21 Jahren ist er bei Vorwerk. Zuvor arbeitete der gelernte Koch in einem renommierten Restaurant. Michael Kutzi stammt aus einer Großfamilie, hat fünf Geschwister und ist mit der Landwirtschaft groß geworden. Heute lebt er auf einem eigenen Hof, den er selbst renoviert und umgebaut hat. Als Hobbyförster kümmert er sich an den Wochenenden um seinen über drei Hektar großen Wald.
Wie sind Sie zu Vorwerk gekommen?
Durch eine Reihe von Zufällen. Ich hatte damals meinen freien Tag als Koch und sah einen Berater auf dem Hof parken. Wegen des Hundes traute er sich nicht heraus und wir führten nur ein kurzes Gespräch bei laufendem Motor. Ein paar Tage später kam ein Herr von Vorwerk vorbei und sprach mich auf einen Berufswechsel an. Der Vorwerk Kundenberater hatte ihm ohne mein Wissen mitgeteilt, dass ich aus seiner Sicht für den Beruf des Kundenberaters bei Vorwerk bestens geeignet bin. Ich hielt das Ganze für einen Scherz, doch dann ließ ich mich aus purer Neugierde darauf ein.
Wie ging es weiter?
Der Testtag war für meinen Geschmack zu schön, um wahr zu sein. Ich war skeptisch und hängte gleich noch einen zweiten Tag dran. Als der genauso gut lief, habe ich mich entschieden. Trotzdem wartete ich mit meiner Kündigung bis zum letzten Augenblick. Mein Chef schüttelte nur den Kopf: „In drei Monaten sehen wir uns bestimmt wieder. Jeder Haushalt besitzt doch einen Staubsauger.“ Aber was ich mir vornehme, das ziehe ich durch. Nach der Einarbeitung ging ich los und verkaufte meinen ersten Sauger.
Sie blieben nicht lange Kundenberater, sondern suchten neue Herausforderungen in der Führungslaufbahn.
Ja. Nachdem ich in Landshut angefangen hatte, erkannte mein damaliger Vorgesetzter mein Entwicklungspotenzial. Langfristig war sein Plan, dass auch ich eine führende Position in der personellen Führungsebene einnehmen sollte. Da der Führungsnachwuchs bei Vorwerk eine gut besetzte Reservebank hatte, dachte ich: „Um Gottes Willen, da sind noch so viele vor mir dran. Das kann dauern.“ Doch bei Vorwerk läuft das anders. Durch Leistung und Konzepttreue kann sich jeder weiterentwickeln. Nach zwei Jahren hatte ich es geschafft, arbeitete in leitender Position und betreute die Bezirke Eching, Regensburg und später auch Landshut.
Mittlerweile sind Sie seit etwas mehr als einem Jahr Gebietsverkaufsleiter in der Gebietsleitung Ulm. Das ist wieder eine Stufe höher auf der Karriereleiter. Was hat sich für Sie verändert?
Als Gebietsverkaufsleiter ist es jetzt meine Aufgabe, die Gebietsleitung nach vorne zu bringen, Führungspotenzial in den Menschen, die in den Vorwerk Direktvertrieb einsteigen zu erkennen, und diese Menschen weiterzuentwickeln. Ich arbeite gerne mit Menschen und kümmere mich um die in meiner Gebietsleitung. Ich will die Menschen, die zu Vorwerk kommen persönlich kennenlernen und wissen, wie sie ticken. Ich bin immer da, wo ich gebraucht werde – auch und gerade, wenn’s mal brennt. Ich bin vor Ort, um mit meinem Team zu diskutieren und nicht, um jemanden zu kritisieren. Bei mir kann jeder offen seine Meinung sagen.
Sind Sie ein risikofreudiger Mensch?
Ich empfinde es als Herausforderung, Vorwerk beim Aufbau zu unterstützen, neue Wege zu gehen. Fehler macht jeder, daraus kann man nur lernen. Man wächst in die Verantwortung. Man macht es nach bestem Wissen und Gewissen oder man lässt es.
Welche Chancen sehen Sie in einer Selbständigkeit bei Vorwerk?
Selbständigkeit bei Vorwerk ist ohne Risiko. Man erhält bei Vorwerk Zuschüsse zur Krankenkasse und zum Rentenbeitrag. Wenn man bei uns einen gewissen Zeiteinsatz bringt, können unterm Strich nur Geld und Erfolg herauskommen.
Ist die Konjunktur ausschlaggebend für das Staubsauger-Geschäft?
Bei Vorwerk steht die Arbeit mit Menschen im Vordergrund. Das war so und bleibt so, in guten wie in schlechten Zeiten. Die Kunden kaufen immer Staubsauger und suchen immer Arbeit. Bei uns gibt es keine gute Fee. Was ich erreichen will, muss ich selber anstoßen.
Vielen Dank für das Interview. |



 |