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Hausarbeit ist Sache von Frauen und Männern - und zwar gleichermaßen. Das bestätigen laut einer aktuellen Studie von Vorwerk Deutschland, Raumpflege,1 neun von zehn Männern. Die Frauen stimmen ihnen zu. Beide Geschlechter sind sich einig, dass die Hausarbeit von beiden Partnern zu gleichen Teilen erledigt werden sollte. Tatsächlich ist Hausarbeit aber immer noch Sache der Frauen. Trotz guter Vorsätze lässt die Emanzipation der Männer im Haushalt weiter auf sich warten, denn Männer packen immer noch viel weniger mit an als ihre Partnerinnen
Die jüngste Vorwerk Studie zur Aufgabenverteilung im Haushalt zeigt: Nicht nur Frauen, sondern auch die Mehrzahl der Männer sind für Gleichberechtigung im Haushalt. ?In einer Partnerschaft sollten Mann und Frau sich auch die Hausarbeit teilen, das heißt, beide sollten sich gleichermaßen um den Haushalt kümmern." Dieser Aussage stimmen 89 Prozent der Frauen und 86 Prozent der Männer zu.
Für Männer und Frauen sprechen mehrere Gründe für eine partnerschaftliche Erledigung der Hausarbeit. An erster Stelle steht das Prinzip von Gerechtigkeit und Gleichberechtigung.2 Auf Platz zwei folgt, die Hausarbeit gemeinsam schneller zu bewältigen und dadurch mehr Freizeit zu gewinnen.3 Für jede vierte Frau und für jeden fünften Mann ist die Berufstätigkeit beider Partner ausschlaggebend für eine partnerschaftliche Aufteilung der Aufgaben im Haushalt.4
1 Vorwerk Studie ?Das bisschen Haushalt ist doch kein Problem ...", Juli 2001 Datenbasis: Männer und Frauen, die mit (Ehe-)Partner in Deutschland zusammenleben, wurden zur Aufgabenverteilung im Haushalt befragt. Erhoben von forsa, Gesellschaft für Sozialforschung und statistische Analysen mbH
2 Männer 37 Prozent, Frauen 39 Prozent
3 Männer 24 Prozent, Frauen 32 Prozent
4 Männer 20 Prozent, Frauen 25 Prozent
Gerechte Aufgabenverteilung im Haushalt noch lange nicht in Sicht
In der Realität scheinen Männer jedoch allenfalls guten Willen zu bekunden. Der Alltag in deutschen Haushalten sieht anders aus. Die Vorwerk Studie zeigt: Frauen verbringen erheblich mehr Zeit mit der Hausarbeit als ihre Partner. 62 Prozent der Frauen verbringen täglich zwei bis fünf Stunden mit Kochen, Putzen, Waschen und anderen Haushaltstätigkeiten, diesen Einsatz bringen nur 14 Prozent der Männer. Die meisten Männer (34 Prozent) verbringen eine halbe bis eine Stunde mit Hausarbeiten.

Auch wenn Frauen erwerbstätig sind, verbringen sie nach Feierabend noch deutlich mehr Zeit mit Hausarbeit als Männer: 27 Prozent der erwerbstätigen Frauen arbeiten werktags drei Stunden und mehr im Haushalt. Bei den erwerbstätigen Männern bringen diesen Einsatz dagegen nur zwei Prozent. Jeder zehnte berufstätige Mann macht gar nichts im Haushalt - das gilt für keine einzige berufstätige Frau. Besonders Frauen mit kleinen Kindern werden von ihren berufstätigen Partnern häufig mit der Hausarbeit allein gelassen.
Rein theoretisch sind sich Männer und Frauen in Sachen Aufgabenverteilung im Haushalt einig. Die Umsetzung lässt jedoch auch im neuen Jahrtausend noch auf sich warten.
Vorwerk Studie 2001: "Das bisschen Haushalt ist doch kein Problem..."
Hausarbeit ist Sache von Frauen und Männern - und zwar gleichermaßen. Das bestätigen laut einer aktuellen Studie von Vorwerk Deutschland, Raumpflege,1 neun von zehn Männern. Die Frauen stimmen ihnen zu. Beide Geschlechter sind sich einig, dass die Hausarbeit von beiden Partnern zu gleichen Teilen erledigt werden sollte. Tatsächlich ist Hausarbeit aber immer noch Sache der Frauen. Trotz guter Vorsätze lässt die Emanzipation der Männer im Haushalt weiter auf sich warten, denn Männer packen immer noch viel weniger mit an als ihre Partnerinnen
Die jüngste Vorwerk Studie zur Aufgabenverteilung im Haushalt zeigt: Nicht nur Frauen, sondern auch die Mehrzahl der Männer sind für Gleichberechtigung im Haushalt. ?In einer Partnerschaft sollten Mann und Frau sich auch die Hausarbeit teilen, das heißt, beide sollten sich gleichermaßen um den Haushalt kümmern." Dieser Aussage stimmen 89 Prozent der Frauen und 86 Prozent der Männer zu.
Für Männer und Frauen sprechen mehrere Gründe für eine partnerschaftliche Erledigung der Hausarbeit. An erster Stelle steht das Prinzip von Gerechtigkeit und Gleichberechtigung.2 Auf Platz zwei folgt, die Hausarbeit gemeinsam schneller zu bewältigen und dadurch mehr Freizeit zu gewinnen.3 Für jede vierte Frau und für jeden fünften Mann ist die Berufstätigkeit beider Partner ausschlaggebend für eine partnerschaftliche Aufteilung der Aufgaben im Haushalt.4
1 Vorwerk Studie ?Das bisschen Haushalt ist doch kein Problem ...", Juli 2001 Datenbasis: Männer und Frauen, die mit (Ehe-)Partner in Deutschland zusammenleben, wurden zur Aufgabenverteilung im Haushalt befragt. Erhoben von forsa, Gesellschaft für Sozialforschung und statistische Analysen mbH
2 Männer 37 Prozent, Frauen 39 Prozent
3 Männer 24 Prozent, Frauen 32 Prozent
4 Männer 20 Prozent, Frauen 25 Prozent
Gerechte Aufgabenverteilung im Haushalt noch lange nicht in Sicht
In der Realität scheinen Männer jedoch allenfalls guten Willen zu bekunden. Der Alltag in deutschen Haushalten sieht anders aus. Die Vorwerk Studie zeigt: Frauen verbringen erheblich mehr Zeit mit der Hausarbeit als ihre Partner. 62 Prozent der Frauen verbringen täglich zwei bis fünf Stunden mit Kochen, Putzen, Waschen und anderen Haushaltstätigkeiten, diesen Einsatz bringen nur 14 Prozent der Männer. Die meisten Männer (34 Prozent) verbringen eine halbe bis eine Stunde mit Hausarbeiten.

Auch wenn Frauen erwerbstätig sind, verbringen sie nach Feierabend noch deutlich mehr Zeit mit Hausarbeit als Männer: 27 Prozent der erwerbstätigen Frauen arbeiten werktags drei Stunden und mehr im Haushalt. Bei den erwerbstätigen Männern bringen diesen Einsatz dagegen nur zwei Prozent. Jeder zehnte berufstätige Mann macht gar nichts im Haushalt - das gilt für keine einzige berufstätige Frau. Besonders Frauen mit kleinen Kindern werden von ihren berufstätigen Partnern häufig mit der Hausarbeit allein gelassen.
Rein theoretisch sind sich Männer und Frauen in Sachen Aufgabenverteilung im Haushalt einig. Die Umsetzung lässt jedoch auch im neuen Jahrtausend noch auf sich warten.


