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Mutti ist unbezahlbar
Alle Hausfrauen und -männer haben es jetzt schriftlich: Ihre Leistung im Haushalt ist einfach unbezahlbar. So umfassen laut aktueller Erhebung des Statistischen Bundesamtes in Deutschland die unbezahlten Tätigkeiten, die vor allem in den privaten Haushalten von und für die Familien geleistet werden, mehr Stunden als die bezahlten Arbeiten. Allein 684 Milliarden Euro jährlich beträgt der aktuelle Wert der unbezahlten Hausarbeit.* Eine Leistung, die nach wie vor überwiegend von Frauen erbracht wird.
Die Liste der Berufe, die eine Hausfrau ausübt, ist lang. Sie ist Putzfrau, Köchin und Waschfrau. Hat sie Kinder, ist sie auch Krankenschwester, Nachhilfelehrerin, Chauffeurin, Sekretärin und vieles mehr. Ihr Arbeitspensum endet nicht nach acht Stunden, sondern geht oft weit in die Abendstunden hinein. Familienmanagement im privaten Haushalt ist ein Full-Time-Job zum Nulltarif.
Familienmanagement ist unbezahlbar
Ein Engagement, das einfach unbezahlbar ist. Legt man den Nettostundenlohn von Hauswirtschafterinnen bzw. Hauswirtschaftern mit sieben Euro pro Stunde zugrunde, ergibt sich ein Wert der unbezahlten Arbeit im Haushalt in Deutschland von 684 Milliarden Euro im Jahr.* Zum Vergleich: Die Bruttowertschöpfung der deutschen Industrie beträgt "nur" rund 472 Mrd. Euro.*
Hausarbeit ist weiblich
Den Großteil dieser unbezahlten Arbeit leisten Frauen. Denn Haus- und Familienarbeit ist immer noch vor allem Sache der Frauen. Bei der Haushaltsführung insgesamt übernehmen Frauen rund 63 Prozent der anfallenden Arbeiten. Männer arbeiten nicht nur weniger im Haushalt, sie sind darüber hinaus vor allem bei typischen Männertätigkeiten wie Reparieren und Handwerken aktiv. Kochen, putzen und ganz besonders die Wäschepflege bleibt dagegen meistens Aufgabe der Frauen.
Rollentausch erwünscht
Allerdings ist die Zuordnung von Erwerbsarbeit für die Männer und unbezahlte Haushaltstätigkeit für die Frauen für viele Partner nicht zufrieden stellend. So sind über ein Drittel der Männer mit Kindern bereit im Beruf kürzer zu treten und sich mehr in der unbezahlten Hausarbeit zu betätigen. Bei den Müttern, die mit ihrem Partner und ihren Kindern zusammenleben, ist es genau andersherum. Hier wünschen sich 24 Prozent der Frauen mehr Zeit für Beruf und Qualifikation zu haben.
*Statistisches Bundesamt 2003: "Wo bleibt die Zeit", Berechnung für das Jahr 2001
Wenn Sie weitere Informationen wünschen, wenden Sie sich bitte an:
Vorwerk Deutschland Stiftung & Co. KG
Geschäftsbereich Kobold Raumpflege
Mühlenweg 17-37
42270 Wuppertal
Wir freuen uns über einen Beleg!
Arbeit im Haushalt: Ein Job mit Überstunden zum Nulltarif
Mutti ist unbezahlbar
Alle Hausfrauen und -männer haben es jetzt schriftlich: Ihre Leistung im Haushalt ist einfach unbezahlbar. So umfassen laut aktueller Erhebung des Statistischen Bundesamtes in Deutschland die unbezahlten Tätigkeiten, die vor allem in den privaten Haushalten von und für die Familien geleistet werden, mehr Stunden als die bezahlten Arbeiten. Allein 684 Milliarden Euro jährlich beträgt der aktuelle Wert der unbezahlten Hausarbeit.* Eine Leistung, die nach wie vor überwiegend von Frauen erbracht wird.
Die Liste der Berufe, die eine Hausfrau ausübt, ist lang. Sie ist Putzfrau, Köchin und Waschfrau. Hat sie Kinder, ist sie auch Krankenschwester, Nachhilfelehrerin, Chauffeurin, Sekretärin und vieles mehr. Ihr Arbeitspensum endet nicht nach acht Stunden, sondern geht oft weit in die Abendstunden hinein. Familienmanagement im privaten Haushalt ist ein Full-Time-Job zum Nulltarif.
Familienmanagement ist unbezahlbar
Ein Engagement, das einfach unbezahlbar ist. Legt man den Nettostundenlohn von Hauswirtschafterinnen bzw. Hauswirtschaftern mit sieben Euro pro Stunde zugrunde, ergibt sich ein Wert der unbezahlten Arbeit im Haushalt in Deutschland von 684 Milliarden Euro im Jahr.* Zum Vergleich: Die Bruttowertschöpfung der deutschen Industrie beträgt "nur" rund 472 Mrd. Euro.*
Hausarbeit ist weiblich
Den Großteil dieser unbezahlten Arbeit leisten Frauen. Denn Haus- und Familienarbeit ist immer noch vor allem Sache der Frauen. Bei der Haushaltsführung insgesamt übernehmen Frauen rund 63 Prozent der anfallenden Arbeiten. Männer arbeiten nicht nur weniger im Haushalt, sie sind darüber hinaus vor allem bei typischen Männertätigkeiten wie Reparieren und Handwerken aktiv. Kochen, putzen und ganz besonders die Wäschepflege bleibt dagegen meistens Aufgabe der Frauen.
Rollentausch erwünscht
Allerdings ist die Zuordnung von Erwerbsarbeit für die Männer und unbezahlte Haushaltstätigkeit für die Frauen für viele Partner nicht zufrieden stellend. So sind über ein Drittel der Männer mit Kindern bereit im Beruf kürzer zu treten und sich mehr in der unbezahlten Hausarbeit zu betätigen. Bei den Müttern, die mit ihrem Partner und ihren Kindern zusammenleben, ist es genau andersherum. Hier wünschen sich 24 Prozent der Frauen mehr Zeit für Beruf und Qualifikation zu haben.
*Statistisches Bundesamt 2003: "Wo bleibt die Zeit", Berechnung für das Jahr 2001
Wenn Sie weitere Informationen wünschen, wenden Sie sich bitte an:
Vorwerk Deutschland Stiftung & Co. KG
Geschäftsbereich Kobold Raumpflege
Mühlenweg 17-37
42270 Wuppertal
Wir freuen uns über einen Beleg!


