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Staubsauger befinden sich heute in (fast) jedem deutschen Haushalt. Zur Geburtsstunde des praktischen Haushaltshelfers vor 100 Jahren war das Staubsaugen jedoch noch ausschließlich den reichen Leuten vorbehalten und Staubsaugen war zudem eine reine Angelegenheit für Männer. Allerdings hatte das lärmende Ungetüm von damals auch nur wenig mit den heutigen handlichen Hochleistungsgeräten gemeinsam.
1901 erfand der Engländer Hubert Cecil Booth den Urahn aller Staubsauger. Das Besondere war eine revolutionäre Technik, die dem neuen Gerät den Namen gab: das Saugen.
Angespornt zu dieser Erfindung wurde der Ingenieur durch die misslungene Vorführung einer mit Hochdruck arbeitenden Reinigungsmaschine. Diese Maschine versuchte - allerdings recht erfolglos -, mit Luftdruck herumliegenden Schmutz und Staub in einen Sammelbehälter zu blasen. Booth fragte den Erfinder, warum er nicht mit dem Prinzip des Saugens arbeite, und wurde von diesem belehrt, dass das unmöglich sei. Booth wollte das nicht glauben und startete ein erstes Experiment: Er nahm sein Taschentuch, legte es auf einen plüschigen Stuhl und begann durch das Taschentuch zu saugen. Innerhalb kürzester Zeit war das Taschentuch schmutzig und der Erfolg des Saugprinzips bewiesen.
Daraufhin konstruierte der junge Engländer das erste Reinigungsgerät, das Staub und Schmutz nachweislich aufsaugen und sammeln konnte: Der Staubsauger war geboren. Allerdings war das Gerät sehr unhandlich und das Herzstück der Erfindung, die riesige Saugpumpe, musste zum Transport auf ein Pferdefuhrwerk montiert werden. So wurde Booth` monströser Staubsauger auf Straßen vor das Haus, in dem gesaugt werden sollte, befördert. Vom Pferdefuhrwerk aus wurden Schläuche verlegt, durch die Staub und Schmutz aus der Wohnung direkt in einen Sammelbehälter gesaugt wurden.
Diese aufwendige Prozedur am Anfang des 20. Jahrhunderts war ein teures Spektakel, das sich nur reiche Leute leisten konnten. Beliebt waren Teepartys, bei denen man zusehen konnte, wie weiß gekleidete Männer den Staub mit der riesigen Maschine absaugten.
Erst sieben Jahre später wurde mit Erfindung des ersten tragbaren elektrischen Staubsaugers durch den Amerikaner James Murray Spangler das luxuriöse Staubsaugen für immer mehr Menschen erschwinglich.
In Deutschland erlebte das neue Haushaltsgerät seinen Durchbruch in den 30er Jahren: 1930 startete Vorwerk seinen Direktvertrieb und der erste Handstaubsauger Kobold wurde an der Haustür verkauft. Der praktische kleine Haushaltshelfer eroberte die Herzen der Hausfrauen im Sturm und heute saugt bereits in fast jedem dritten Haushalt ein Staubsauger des Wuppertaler Traditionsunternehmens. Allerdings hat der Kobold des 21. Jahrhunderts mit seinem Staubsauger-Urahn von Hubert Cecil Booth außer dem Prinzip des Saugens nichts mehr gemeinsam.
Wenn Sie weitere Informationen wünschen, wenden Sie sich bitte an:
Vorwerk Deutschland Stiftung & Co. KG
Geschäftsbereich Kobold Raumpflege
Mühlenweg 17-37
42270 Wuppertal
Wir freuen uns über einen Beleg!
Als Staubsaugen noch Männersache war

Staubsauger befinden sich heute in (fast) jedem deutschen Haushalt. Zur Geburtsstunde des praktischen Haushaltshelfers vor 100 Jahren war das Staubsaugen jedoch noch ausschließlich den reichen Leuten vorbehalten und Staubsaugen war zudem eine reine Angelegenheit für Männer. Allerdings hatte das lärmende Ungetüm von damals auch nur wenig mit den heutigen handlichen Hochleistungsgeräten gemeinsam.
1901 erfand der Engländer Hubert Cecil Booth den Urahn aller Staubsauger. Das Besondere war eine revolutionäre Technik, die dem neuen Gerät den Namen gab: das Saugen.
Angespornt zu dieser Erfindung wurde der Ingenieur durch die misslungene Vorführung einer mit Hochdruck arbeitenden Reinigungsmaschine. Diese Maschine versuchte - allerdings recht erfolglos -, mit Luftdruck herumliegenden Schmutz und Staub in einen Sammelbehälter zu blasen. Booth fragte den Erfinder, warum er nicht mit dem Prinzip des Saugens arbeite, und wurde von diesem belehrt, dass das unmöglich sei. Booth wollte das nicht glauben und startete ein erstes Experiment: Er nahm sein Taschentuch, legte es auf einen plüschigen Stuhl und begann durch das Taschentuch zu saugen. Innerhalb kürzester Zeit war das Taschentuch schmutzig und der Erfolg des Saugprinzips bewiesen.
Daraufhin konstruierte der junge Engländer das erste Reinigungsgerät, das Staub und Schmutz nachweislich aufsaugen und sammeln konnte: Der Staubsauger war geboren. Allerdings war das Gerät sehr unhandlich und das Herzstück der Erfindung, die riesige Saugpumpe, musste zum Transport auf ein Pferdefuhrwerk montiert werden. So wurde Booth` monströser Staubsauger auf Straßen vor das Haus, in dem gesaugt werden sollte, befördert. Vom Pferdefuhrwerk aus wurden Schläuche verlegt, durch die Staub und Schmutz aus der Wohnung direkt in einen Sammelbehälter gesaugt wurden.
Diese aufwendige Prozedur am Anfang des 20. Jahrhunderts war ein teures Spektakel, das sich nur reiche Leute leisten konnten. Beliebt waren Teepartys, bei denen man zusehen konnte, wie weiß gekleidete Männer den Staub mit der riesigen Maschine absaugten.
Erst sieben Jahre später wurde mit Erfindung des ersten tragbaren elektrischen Staubsaugers durch den Amerikaner James Murray Spangler das luxuriöse Staubsaugen für immer mehr Menschen erschwinglich.
In Deutschland erlebte das neue Haushaltsgerät seinen Durchbruch in den 30er Jahren: 1930 startete Vorwerk seinen Direktvertrieb und der erste Handstaubsauger Kobold wurde an der Haustür verkauft. Der praktische kleine Haushaltshelfer eroberte die Herzen der Hausfrauen im Sturm und heute saugt bereits in fast jedem dritten Haushalt ein Staubsauger des Wuppertaler Traditionsunternehmens. Allerdings hat der Kobold des 21. Jahrhunderts mit seinem Staubsauger-Urahn von Hubert Cecil Booth außer dem Prinzip des Saugens nichts mehr gemeinsam.
Wenn Sie weitere Informationen wünschen, wenden Sie sich bitte an:
Vorwerk Deutschland Stiftung & Co. KG
Geschäftsbereich Kobold Raumpflege
Mühlenweg 17-37
42270 Wuppertal
Wir freuen uns über einen Beleg!

