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Der Thermomix® Saisonkalender

Winter

Lauch Nahaufnahme auf dunklem Hintergrund

Wir sind es gewohnt, alles, was wir gerne essen möchten, im Supermarkt vorzufinden. Aber hast du schon mal probiert, nach dem Saisonkalender zu kochen?

Können wir im Winter saisonal kochen? Die Antwort ist ja! Die Auswahl ist zwar nicht unendlich groß, aber auch in den Monaten Dezember, Jänner und Februar haben bestimmte Gemüse- und Obstsorten Saison und sind erntereif auf den Feldern und Bäumen verfügbar. Vor allem bei bestimmten Kohlsorten wird vom klassischen Wintergemüse gesprochen. In diesem Beitrag möchten wir besonders die Vielseitigkeit dieses Gemüses hervorheben. Es müssen nicht nur schwere Gerichte sein, bei denen Kohl als Beilage gereicht wird. Zahlreiche Rezepte lassen sich mit Thermomix® und dem traditionellen Wintergemüse in der Hauptrolle zaubern. Welches Gemüse und Obst außerdem verfügbar ist und wie es sich zu köstlichen Wintergerichten zubereiten lässt, erfährst du ebenfalls hier. Außerdem haben Hasel- und Walnüsse jetzt Saison und mit Thermomix® kannst du diese ganz schnell zermahlen.

Welches Gemüse und Obst gibt es im Winter? 

Kohl in all seinen Variationen gehört zu den Kreuzblütlern und ist allgemein reich an Antioxidantien sowie Zellprotektoren, welche vor Zellveränderungen schützen. In den Wintermonaten haben Chinakohl, Grünkohl, Rosenkohl (Kohlsprossen), Rot- und Weißkohl Saison. Einige werden beim Gedanken an Kohlgemüse die Nase rümpfen und diesem eher skeptisch gegenüberstehen. Aber hier werden alle Vorurteile aus dem Weg geräumt. Wem das typische Kohlaroma schon zu viel ist, dem kann gleich vorweg Abhilfe verschafft werden: ein Schuss Essig im Kochwasser und schon reduziert sich dieses.

In der kalten Jahreszeit wird es wieder Zeit für Maroni. Die Nussfrucht gilt als Winterbote und wird mit Adventmärkten und dem Geruch von Weihnachten in Verbindung gebracht. Sie sind allseits beliebt und werden genauso in der gehobenen Küche gerne gesehen, obwohl sie im Mittelalter ein Arme-Leute-Essen waren.

Ebenso sind Lauch und Sellerie nicht aus dem Wintergemüsesortiment wegzudenken. Beides passt neben Suppen und Salaten auch in Ofen- und Pfannengerichte.

Spezieller in der Küche sind im Winter einige Pilzsorten wie Austernpilz und Samtfußrübling sowie die Gemüsesorten Schwarzwurzel und Erdartischocke bzw. Topinambur.

Bei den Obstsorten haben von Dezember bis Februar Äpfel und Birnen die alleinige Vorherrschaft. Wer aber zuvor eingelegt, eingekocht und fermentiert hat, kann sich an einer größeren Auswahl erfreuen. Unverarbeitet lassen sich Äpfel, Erdäpfel, Karotten, Knoblauch, Kürbis, Rote Bete, Sellerie und Zwiebel über mehrere Monate bestens lagern.

Die kalte Jahreszeit mit Winterrezepten verschönern 

Wie können nun die einzelnen Kohlsorten in schmackhaften Gerichten verarbeitet werden? Um sich langsam in die Kohlthematik vertiefen zu können, starten wir mit dem beliebten Chinakohl. Sein frischer Geschmack lässt die kalten Temperaturen fast vergessen. Er besticht vor allem als Salat, schmeckt aber auch leicht gedünstet. In der asiatischen Küche ist Chinakohl Bestandteil zahlreicher Gerichte wie Miso-Suppe und wird traditionell zu Kimchi zubereitet.

Kohlsprossen (Rosenkohl) sind reich an Vitamin C und Zink und schmecken schonend gegart am besten. Tipp: Mit etwas Zucker im Salzwasser wird der Kohlgeschmack im Gemüse minimiert. Unsere Favoriten: geschmorte Kohlsprossen mit Sesam, Rosenkohl-Kartoffel-Gratin und Rosenkohl-Hefe-Kuchen.

Wer Grünkohl verarbeiten möchte, sollte wissen, dass dieser nicht zu lange gekocht werden darf, da sonst seine wertvollen Inhaltsstoffe verloren gehen. Wir empfehlen, Grünkohl-Salat mit Bohnen, Nüssen und Gojibeeren, Erdnuss-Suppe mit Süßkartoffeln und Grünkohl sowie Grünkohl-Muffins.

Rotkohl, Rotkraut oder Blaukraut und Weißkohl oder Weißkraut sind teilweise ganzjährig erhältlich. Allerdings sind nur die Herbst- bzw. Wintersorten lagerfähig und entfalten ihren vollen Geschmack. Daher empfiehlt sich, außerhalb der Saison zur Tiefkühlvariante zu greifen, da diese genügende Reifezeit hatte. Das Winterkraut ist äußerst kälteunempfindlich und lang haltbar. Am besten kühl und dunkel in einem Eimer voll Sand im Keller lagern. Neben dem beliebten Apfel-Rotkraut, welches bei winterlichen Gerichten eine beliebte Beilage ist, lässt Rotkohl sich in Mahlzeiten wie Rotkraut-Strudel, Borschtsch und Rotkohl-Röllchen verarbeiten. In veganen Gerichten wie Rouladen mit Knödeln und Rotkraut und Salaten wie Rotkohl-Birnen-Salat mit Walnüssen überzeugt dieses Wintergemüse in Farbe und Geschmack.

Die bei uns wohl bekannteste Kohlsorte ist Weißkohl, welches am liebsten zu Sauerkraut fermentiert wird. Kraut kennen wir als Bestandteil zahlreicher Speisen wie Selchfleischknödel mit Sauerkraut, Schweinsbraten mit Semmelknödeln und Sauerkraut, Selchfleisch mit Sauerkraut und Kartoffelpüree, Krautfleisch, Krautfleckerl oder Krautsuppe. Wer mit diesem Gemüse etwas experimentieren möchte, kann ein Sauerkraut-Risotto, asiatische Kraut-Rouladen oder Buchweizenstrudel mit Sauerkraut und Kürbis (glutenfrei) probieren. Die amerikanische Krautsalatvariante Coleslaw wird auch bei uns gerne als Beilage gereicht.

Neben den genannten Kohlsorten gibt es im Winter Porree bzw. Lauch in Hülle und Fülle. Dieser sollte stets im Ganzen gekauft werden, da er sonst sein Aroma verliert. Wir empfehlen, außer der klassischen Quiche mit Porree und Räucherlachs, Lauch-Fleischbällchen, Polenta Lauch-Suppe mit Kernöl sowie Mandel-Lauch-Aufstrich

Maroni schmecken nicht nur geröstet, sondern auch als Suppe (Maroni-Suppe mit Nuss-Fisch), Dessert (Maroni-Soufflés) und in Brot (Maroni-Walnussfladen) verarbeitet. 

Wer eine Abwechslung zur Kartoffel möchte, sollte Topinambur-Puffer mit Ricottakren oder ein einfaches Topinambur-Püree probieren. Schwarzwurzel-Curry mit Hendl und Maisbrot, Austernpilz-Bolognese mit Zucchini-Nudeln oder Maroni-Strudel mit Schwammerl und Nüssen sind schmackhafte Spezialkreationen der Winterküche.

Äpfel und Birnen versus Hasel- und Walnüssen 

Äpfel und Birnen können den ganzen Winter über saisonal genossen werden. Dazu gesellen sich jetzt Hasel- und Walnüsse. Walnüsse werden bereits im September bzw. Oktober erntereif und können mit oder ohne Schale eingelagert werden. Die Haselnuss ist eine der beliebtesten Nusssorten der Winterzeit. Diese muss nach der Ernte schnellstmöglich getrocknet werden, um sie lange lagern zu können. Mit Thermomix® können Nüsse stets frisch gemahlen und daher im Ganzen gelagert werden. So verlieren sie keine Nährstoffe und behalten ihren Geschmack.

Die beiden Obst- und Nusssorten lassen sich sowohl in süßen als pikanten Rezepten kombinieren. Hier eine kleine Auswahl: mürber Birnen-Walnuss-Strudel, Birnen-Walnuss-Obatzter mit Ziegenkäse, Apfel-Nuss-Brot, Apfelstrudel mit Zimt und Walnüssen, Rote-Bete-Salat mit Äpfeln und Nüssen sowie Nudelsalat mit Karotte, Apfel und Nuss.

Ein winterliches Menü mit Thermomix® zubereitet

Zum Abschluss gibt es noch eine winterliche Menüempfehlung, die du ganz einfach mit Thermomix® zubereiten kannst. Alle Kochrezepte findest du auf unserer Rezeptplattform Cookidoo®. Viel Spaß beim Ausprobieren.

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