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Tipps bei Pollenallergien und Heuschnupfen

20.02.2018

Sobald es endlich wärmer wird und sich die Natur in ein wunderschönes Farbenmeer verwandelt, heißt es: Raus an die frische Luft! Für die meisten Menschen ein lang ersehnter Moment, für Pollenallergiker beginnt die Zeit der Niesanfälle, juckenden Augen und laufenden Nasen. Ungefähr 16 % der Deutschen leiden unter Heuschnupfen, die Tendenz ist steigend. Häufig entsteht die Allergie bereits im Kindesalter. Annähernd jedes 11. Kind wird bereits von den allergischen Reaktionen beeinträchtigt. Oft haben Betroffene viele Jahrzehnte mit den Beschwerden zu kämpfen.

Was ist eine Pollenallergie?

Bei einer Pollenallergie handelt es sich um eine Erkrankung, die durch bestimmte Pflanzenpollen ausgelöst wird. Oft wird diese allergische Reaktion auch Heuschnupfen genannt. Mit bloßem Auge sind die Pollen von Blüten, Gräsern und Bäumen nicht zu erkennen. Die folgende Arten lösen am häufigsten unangenehme Symptome aus:

  • Gräser

  • Birke

  • Buche

  • Erle

  • Hasel

  • Eiche

  • Lieschengras

  • Beifuß

  • Esche

In unserer Infografik siehst du, in welche Jahreszeit die verschiedenen Pollen ihre Hauptzeit haben.

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Wie entsteht die Pollenallergie?

Vereinfacht erklärt ist der Heuschnupfen eine Überempfindlichkeitsreaktion des Immunsystems. Beim Kontakt mit den Pollen stuft das Immunsystem diese als gefährlich ein und versucht diesen vermeintlichen Krankheitserreger zu bekämpfen. Eine Reaktion wie Niesen oder starke Sekretbildung in der Nase soll die Fremdstoffe aus dem Körper transportieren. Rötungen an Nase und Augen sorgen für eine stärkere Durchblutung und somit einem leichteren Transport der allergieauslösenden Stoffe aus dem Körper.

Welche Symptome fallen bei Heyschnupfen häufig an?

  • häufiges Niesen

  • starker Fließschnupfen

  • kribbelnde und verstopfte Nase

  • Überempfindlichkeit der Nase bei Kälte, Duft oder Rauch

  • juckende Augen

  • Bindehautentzündungen

  • kribbelnde Augen

  • Tagesmüdigkeit

  • Konzentrationsschwäche

Welche Beschwerden bei Heuschnupfen auftauchen und wie lange diese anhalten ist sehr unterschiedlich und hängt von der individuellen Empfindlichkeit sowie der Belastungsdauer des Patienten ab. Diese Symptome treten jedoch am häufigsten bei Heuschnupfen ein.

Wie erkenne ich Heuschnupfen?

Wenn du das Gefühl hast, unter den genannten Symptomen zu leiden, ist es wichtig, sich bei einem Arzt untersuchen zu lassen. Häufig wird Heuschnupfen mit einer Erkältung verwechselt, die im Gegensatz zur Allergie durch Viren ausgelöst wird, da ähnliche Beschwerden wie beim Kontakt mit Gräsern auftreten. Ein Fachmann kann mithilfe einer Blutuntersuchung deinen Verdacht prüfen. Sollte die Untersuchung belegen, dass du auf Pollen allergisch reagierst, muss nun noch mit einem sogenannten Pricktest überprüft werden, auf welche Pollenarten du reagierst. Bei dem Test werden unterschiedliche, in Wasser gelösten Pollen, wie die von Lieschgras oder Birke auf kleine Schnitte auf deinen Unterarm geträufelt und auf eine Reaktion, wie beispielsweise einer Rötung oder einem Juckreiz gewartet.

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Haushaltstipps bei einer Pollenallergie

Einfach gesagt sollte der Betroffene die Pollen in seiner Umgebung meiden. Leichter gesagt als getan,denn ganz entfernen lassen sich die Störenfriede nicht. Mit unseren Tipps kannst du aber den Pollenflug in deiner Nähe eindämmen und den Symptomen etwas entgegenwirken.

1. Pollen in der Wohnung beseitigen
Allergiker sollten täglich die Räume Ihres Zuhauses saugen und die Möbel regelmäßig abwischen. Ein zuverlässiger Helfer ist hier der richtige Staubsauger wie beispielsweise  der VT300 von Kobold. Dank seiner starken Saugkraft entfernt er mühelos Staub und Dreck, der integrierte Allergiefilter des Staubsaugerbeutels sorgt dafür, dass die Allergen nicht wieder in die Luft zurück gepustet werden. Um das zu unterstützen gibt es auch Pollenfilter für zuhause.

2. Vermeide Pollen außerhalb der Wohnung
Die wohl schönste Möglichkeit vor den Pollen zu fliehen, ist Urlaub in pollenarmen Regionen wie beispielsweise dem Hochgebirge oder dem Meer zu machen. Wer nicht wegfahren kann, sollte den Aufenthalt im Freien meiden und die Fenster schließen. Wenn du draußen Sport machen willst, kommt es darauf an, wo du wohnst. Bei Menschen auf dem Land, ist der Pollenflug zwischen 19 und 24 Uhr am geringsten, in der Stadt hingegen solltest du besser morgens zwischen 6 und 8 Uhr aktiv werden.    

3. Lasse die Pollen nicht an dich rankommen 
Lüfte bestenfalls nur dann, wenn der Pollenflug in deiner Umgebung so gering wie möglich ist (siehe Punkt 2.). Auch deine Wäsche solltest du möglichst drinnen trocknen. Vor dem Schlafengehen ist es ratsam, die Klamotten nicht im Schlafzimmer auszuziehen, um Pollen im Bett zu vermeiden. Zudem empfiehlt es sich abends die Haare zu waschen, damit die Pollen nicht auf dem Kopfkissen landen und der Schlaf zur Qual wird.

4. Pollenvorhersage beachten
Damit du darüber informiert bist, wann die Pollen, die bei dir den Heuschnupfen verursachen Hochsaison haben, haben wir für dich eine Übersicht erstellt, wann welche Pollen am häufigsten auftreten, damit du dich auf die Heuschnupfenzeit einstellen kannst.

Noch einmal Tipps gegen Pollen zusammengefasst

  1. Pollen in der Wohnung beseitigen
  2. Vermeide Pollen außerhalb der Wohnung
  3. Lasse Pollen nicht an dich rankommen
  4. Pollenvorhersache beachten

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